Elektronenstrahl-Mikrosonde

Die Elektronenstrahl-Mikrosonde vom Typ SX100 der Firma Cameca befindet sich am Institut für Mineralogie und Kristallchemie im Uni-Bereich Stadtmitte und wird von der Festkörperchemie für qualitative und zumindest halbquantitative Analysen genutzt.

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Elektronenstrahl MIkrosonde am Institut für Mineralogie Kristallspektrometer

Sämtliche Elemente des Periodensystems, mit Ausnahme von Wasserstoff, Helium, Lithium und Beryllium sowie den Edelgasen, lassen sich mit Hilfe der Elektronenstrahlmikroanalyse (ESMA) nachweisen. Die detektierbaren Elemente der 2. Periode (B, C, N, O, F) können hierbei jedoch kaum unterschieden werden, da ihre Spektren sehr nahe beieinander liegen. Die Elemente ab der 3. Periode können qualitativ gesichert nachgewiesen werden, bei geeigneten Probenoberflächen kann auch eine recht genaue Quantifizierung vorgenommen werden.

Die Elektronenstrahl-Mikrosonde wird in der Festkörperchemie hauptsächlich für die Verifizierung der durch Röntgenstrukturanalysen ermittelten chemischen Formel einer kristallinen Verbindung genutzt.

 

Weiterführende Links:

Elektronenmikroskopie-Kurs von Dr. Alexander Fels