EFRE Förderung durch EU und Land Baden-Würrtemberg
Durch Kofinanzierung der Europäischen Union für Forschungsgroßgeräte aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, sowie durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), konnte am Institut für Anorganische Chemie ein Hochleistungsdiffraktometer zur Bestimmung von Molekülstrukturen etabliert werden.
Neue Technologien ermöglichen mit diesem Gerät die Erzeugung hochintensiver Röntgenstrahlung, die zusammen mit modernster hochempfindlicher Detektionstechnik bahnbrechende neue Möglichkeiten in der Strukturbestimmung, insbesondere bei molekularen Verbindungen, eröffnet.
Die Analysenmethode erlaubt die exakte Bestimmung von Atompositionen in Einkristallen und die Messung der Elektronendichte mit herausragender Datenqualität. Solche Messungen bilden die Grundlage für die Entwicklung neuer Moleküle sowie deren elektronischer Charakterisierung und liefern unschätzbar wertvolle Analysenergebnisse für die breit gefächerten molekülchemisch fokussierten Forschungsgruppen der gesamten Fakultät für Chemie.
"Durch die drastisch erweiterten Möglichkeiten, die uns dieses neue Diffraktometer nun eröffnet, werden wir in der Lage sein, die Struktur von bisher unmessbaren Proben aufzuklären und kompetitiv Daten zu elektronischen Strukturen zu erzeugen, was die Leistungsfähigkeit der gesamten Molekülchemie mit Ihren vielen Facetten am Standort Stuttgart erhöhren wird" , sagt Prof. Dr. Christian Sindlinger vom Institut für Anorganische Chemie, der die Beantragung und Beschaffung federführend begleitet hat.
Mehr zum EFRE-Programm erfahren Sie unter https://2021-27.efre-bw.de/
| Kontakt | Prof. Dr. Christian Sindlinger Institut für Anorganische Chemie sindlinger@iac.uni-stuttgart.de |
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