Ablauf und Versuche (Praktische Einführung in die Chemie für Naturwissenschaftler)

Allgemeines

Die "Praktische Einführung in die Chemie" ist ein Bestandteil des Moduls 20950 "Einführung in die Chemie für Technische Biologen" (Modulnummer des Praktikums 209502) und des Moduls 26340 "Einführung in die Chemie für Naturwissenschaftler" (Modulnummer des Praktikums 263402) für Studierende im Studiengang Physik.

Da dieses Praktikum die erste (und für die Studierenden der Fachrichtung Physik auch einzige) Berührung der Studierenden der oben genannten Fachrichtungen mit praktischem chemischen Arbeiten darstellt, werden hier die Grundlagen chemischer Reaktionen ebenso wie die Grundlagen chemischer Laborpraxis den Studierenden nähergebracht. Das Praktikum besteht für Studierende der Fachrichtung Physik aus 9 Versuchsnachmittagen, für jene aus der Fachrichtung Technische Biologie aus 7 Versuchsnachmittagen, die die in der Vorlesung angesprochenen chemischen Grundlagen vertiefen sollen. Hierbei werden nicht alle Studierenden die gleichen, jedoch aber thematische analoge Versuche durchführen.

Versuche

Nr.ThemaKurs 1Kurs 2
1

Phys. Chem.
Spektroskopie

1-1 ABS
(Spektroskopie, Säure-Base)

2-1 BSP
(Spektroskopie, Flammenfärbung)

2

Phys. Chem.
Thermodynamik

1-2 MWG
(Massenwirkungsgesetz, Ammoniaksynthese)

2-2 LFG
(Elektrochemie, Leitfähigkeit)

3

Phys. Chem.
Reaktionskinetik

1-3 RKE
(Reaktionskinetik, Enzymkatalyse)

2-3 RKV
(Reaktionskinetik, Esterhydrolyse)

4 Chem. Prinzipien und Eigenschaften

1-4 BPH
(Bindungstheorie, Phys. Eigenschaften)

2-4 GMS
(Gasgesetz, Molmassenbestimmung)

5

Anorg. Chem.
Reaktionen 1

1-5 PSE
(Fällungs- und Säure-Base-Reaktionen)

2-5 NGE
(Komplex- und Redoxreaktionen)

6

Anorg. Chem.
Reaktionen 2

1-6 ROG
(Redoxreaktionen, Titration)

2-6 SBG
(Säure-Base-Reaktionen, Titration)

7

Anorg. Chem.
Reaktionen 3

1-7 KOG
(Komplexreaktionen, Titration)

2-7 FLG
(Löslichkeitsprodukt, Titration)

8

Org. Chem.
Arbeitstechnik (nur Physik)

1-8 CHR
(Chromatographie)

2-8 UMK
(Umkristallisation)

9

Org. Chem.
Präparat (nur Physik)

1-9 ASP
(Aspirinsynthese)

2-9 EAH
(Fettverseifung)

Regelungen

Jeder der oben genannten Versuche muss innerhalb der Praktikumszeit durchgeführt werden, maximal zwei Versuche können entschuldigt bzw. ärztlich attestiert versäumt werden, diese müssen allerdings in den letzten beiden Vorlesungswochen, bzw. in der ersten Woche der vorlesungsfreien Zeit nachgeholt werden. Aus welchen Gründen ein Versuchstag als versäumt gelten kann, wird in der Praktikumsvorbesprechung bzw. im Praktikumsskript ausführlich erläutert. Entschuldigungen gelten nur als solche, wenn diese bis spätestens 12:00 Uhr am Versuchstag beim Praktikumsleiter, telefonisch, per Fax oder E-Mail eingegangen, Atteste können dann nachgereicht werden.

Aufgrund persönlicher Versäumnisse (z. B. keine Betriebsanweisung, Kolloquium nicht bestanden, ungebührliches Verhalten im Praktikum, keine persönliche Schutzausrüstung, Protokollvorgaben nicht erfüllt, etc.) kann maximal ein Nachmittag versäumt werden, die dann nachgeholt werden müssen.

Kein Nachmittag darf unentschuldigt versäumt werden.

Die Fehlzeiten sind NICHT additiv, d.h. Maximalzahl an Fehltagen ist zwei, darunter können sich aber nur so viele aus persönlichen Versäumnisse bzw. unentschuldigte Tage sein, wie oben beschreben. Bei vollem Ausschöpfen von zwei Fehltagen muss mindestens ein entschuldigter dabei sein. Bei Überschreiten der oben genannten Fehltage muss das gesamte Praktikum wiederholt werden.