Die Forschungstätigkeit liegt im Bereich neuer anorganischer Materialien oder bekannter Funktionsmaterialien in neuartiger Form. Ein generelles Merkmal ist ein anspruchsvoller synthetischer Zugang zu neuartigen Substanzen, möglichst in höchster Reinheit. Die typische Charakterisierung umfasst Röntgen- und Neutronenbeugung, sowohl am Einkristall als auch am mikrokristallinen Pulver, thermochemische Untersuchungen, chemische Festkörperanalytik sowie Bestimmung der relevanten Eigenschaften (Magnetismus, Transporteigenschaften, mechanische Eigenschaften etc.).
Aktuell Themen umfassen:
- Neuartige metallreiche Nitride
- Synthese ternärer Nitride mit inverser Perowskitstruktur
- Darstellung unter Luftausschluss in Metallampullen
- Strukturaufklärung mittels Röntgen- und Neutronenbeugung
- Ammonothermalsynthese von Halbleitermaterialien und Intermediaten in der Herstellung
- Synthese von Ga1−xMxN (M = Sc, Cr) und verwandten festen Lösungen
- Darstellung von Al-Verbindungen und Charakterisierung mittels NMR-Spektroskopie
- NMR-Untersuchungen am System Ga/ANH2/NH3 (A = Alkalimetall)
- Optimierung der InN-Synthese
- Synthese ternärer Übergangsmetall-Zinknitride und Übergangsmetall-Erdalkalimetallnitride
- Charakterisierung von Amidohydroxidozinkaten
- Darstellung neuer Ferrite
- Darstellung neuer Ferrite
- Multinäre Oxoruthenate
- Elektrochemische Nitridsynthese
- Elektrochemische Synthese in Salzschmelzen
Rainer Niewa
Prof. Dr. rer. nat.Professor